Trotz laufend steigender Energiekosten denken viele Menschen nicht ans Energiesparen. Wieso das so ist, darüber kann nur spekuliert werden. Vielleicht denken manche, dass das Energiesparen gar nicht so viel Einsparpotenzial bringt oder dass es zu mühselig ist. Im Folgenden lesen Sie einige vernünftige Tipps zum Einsparen von Energie im Haushalt. Es ist nicht zu verachten, was am Ende eines Jahres an Euros im Geldbeutel übrig bleiben, wenn an der richtigen Stelle gespart wird. Der erste Sparposten ist die Wahl des richtigen Stromversorgers. Es ist möglich, über die Stiftung Warentest Stromanbieter und Testsieger zu ermitteln, die deutlich günstiger sind als der momentane Anbieter. Dies muss im Einzelfall geprüft werden und ist von Region zu Region unterschiedlich. Jedenfalls ist es lukrativ, über die Stiftung Warentest Stromanbieter und Testsieger in eine nähere Auswahl zu nehmen.
Energiesparen im Haushalt – so einfach ist es:
Die kleinen Dinge im Leben sind es, die am Ende einen schönen Batzen Geld einsparen. Füllen Sie Ihre Waschmaschine nicht nur mit ein paar Kleidungsstücken, sondern machen Sie die Maschine ganz voll. Eine randvolle Waschmaschine benötigt genauso viel Strom wie eine halb volle. Auf die gleiche Art und Weise lässt sich Energie bei der Spülmaschine einsparen, das heißt also, erst einschalten, wenn es nötig (sprich: die Maschine voll) ist.
Heiße Speißen müssen vorher auskühlen, bevor sie in den Kühlschrank gestellt werden. Durch die Wärmezufuhr verbraucht das Kühlgerät unnötig viel Strom.
Selbstverständlich lässt sich beim Heizen ebenfalls eine Stange Geld sparen, wenn Sie verantwortungsbewusst handeln. Es ist beispielsweise nicht nötig, in allen Zimmern die Heizkörper bis zum Anschlag aufzudrehen. Räume, welche nicht benutzt werden, müssen nicht mollig warm sein. Außerdem sollte das Dauerlüften mittels gekipptem Fenster und gleichzeitigem Heizen unterlassen werden. Lüften ist wichtig, aber nur auf die richtige Art. Reißen Sie deshalb mehrmals am Tag das Fenster auf und drehen gleichzeitig die Heizung ab. Das bringt gute Luft in die Räume und spart Energie gegenüber dem Dauerlüften.
Fazit:
Sparfüchse denken daran, dass bereist durch minimalen Aufwand Geld eingespart werden kann, das woanders sinnvoller aufgehoben ist.
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Januar 30th, 2012
Johannes
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Sehr guter Beitrag wie man im Haushalt auch sparen kann!
Die Tipps sind gut, lassen sich aber noch durch ein paar andere einfache Maßnahmen ergänzen: Wer noch Glühbirnen benutzt, sollte auf LEDs umsteigen – diese sind im Anschaffungspreis zwar vergleichsweise hoch, doch rechnet sich der Anschaffungspreis durch das große Einsparpotenzial bereits nach kurzer Zeit (Glühbirnen wandeln lediglich 5 Prozent der Energie in Licht um, den Rest in Wärme – bei LEDs wird etwa 95 Prozent in Licht umgewandelt). Von Energiesparlampen würde ich absehen, da diese giftig sind (Quecksilber) und weniger Einsparpotenzial, als LEDs haben. Um Heizkosten zu sparen, kann man eventuell bestehende Ritzen an Fensterverkleidungen beispielsweise mit starkem Klebeband abkleben, so kann dort keine warme Luft entweichen. Um die Dichtungen von Fenstern und Türen zu verstärken, kann man sich aus dem Baumarkt Dichtungsband kaufen und anbringen. Und wenn man schon dabei ist, den Stromanbieter zu wechseln, dann sollte man gleich zu einem (echten) grünen Stromanbieter wechseln – damit unterstützt man die Erneuerbaren Energien und auch die eigenen Finanzen, denn grüne Stromanbieter müssen nicht teurer sein.
Beste Grüße aus Bremen sendet die Bremer Energieberatung enerpremium